JO Herbstklettern Aostatal (2003)
Teilnehmer: Daniel Eugster, Nicole Gsponer, Daniela Jäger, Pascal Mengis, Fabian Schnyder. Leiter: Beni Tscherrig (Bergführer), Marco Andenmatten, Eliane Stehlin, Friedhelm Altpeter. Sa 18. Okt. Bucce d'arance und Dolce Isabelle
Beni's Märchenstunde
(Pascal Mengis) Wir fuhren am Morgen von Visp los. Unser Ziel war Arnad im Aostatal. Da die Fahrt sehr langweilig war, schliefen einige. Wir stellten zuerst unser überflüssiges Material in der Pension ab und machten uns auf den Weg zu der grossen Felswand. Dort angekommen mussten wir noch einen steilen Weg hinauf laufen um an den gewünschten Routen zu stehen. 10-11 Seillängen ging es dann hinauf. Nicole und Daniela frohren, weil es dort ziemlich Frisch war und ein kalter Wind wehte. Als endlich alle oben waren, konnten wir uns auf den Weg nach unten machen. Der Abstieg war ziemlich stotzend und steinig. Unten angekommen, versorgten wir unsere Sachen und fuhren zur Pension. Als nächstes verstauten wir unser Material und nahmen eine Dusche. Dann ging es endlich zum langersehnten Nachtessen, wo es ziemlich viele Vorspeisen und dann noch einen grossen Teller Spaghetti gab. So 19.10. Albard di Bard
Recupera! Recupera!
(Fabian Schnyder) Um 8 Uhr weckte uns Marco mit einem "guten Morgen". Dann standen wir auf und gingen zum Frühstück. Nach einer dreiviertel Stunde packten wir die Rucksäcke und stiegen ins Auto ein und fuhren Richtung Albard di Bard, wo wir unsere Kraft am Klettern auslassen wollten. Wir konnten nur zwei Routen in unserem Tempo klettern da wir "Leos" vor uns hatten. Das ging mehr als 8 Routen so. Als wir dann oben waren gönnten wir uns eine grössere Pause. Zurück beim Bus, waren manche sehr erschöpft und Müde. Wir fuhren glücklich und Gesund zu unserem Lager zurück. Den Tag beendeten wir mit spielen.
Mo 20.10. Vercelli
Grübel, Grübel.
(Daniel Eugster) Um 8 Uhr weckte uns Beni, indem er das Licht einschaltete. Als wir aufgestanden waren, bemerkten wir, dass es regnete. Schei... oh, Schade! Während des Frühstücks suchten unsere Leiter eine Kletterhalle, die offen war. Sie wurden in Vercelli fündig. Nach einer einstündigen Autobahnfahrt erreichten wir unser Ziel. Die Kletterhalle war im Stadtzentrum von Vercelli. Das Gebäude war früher einmal ein Spital. Um 14h kehrten wir zu unserer Pension zurück. Di 21.10. Mitico Vento, Lo Dzerbi und Gruviera
Häggi
(Daniele Jäger und Nicole Gsponer) Um Mitternacht schwebte eine Gestalt herein: "Was soll der Radau? Hie Girls ... und (Boys)!!!" Wir entschlossen uns also zu schlafen. Morgens die Sprüche: "Ja Nicole+Daniela, lang gschlafu? Lüägät emal ewi öigu a isch ja nimmä normal! Sid er fit wie en alte Turnschüä? Ins Seili kit! Eliane: Das chunt jetzt va der Nacht! Ier gseht appa mied üs!". Nach diesen extra-vaganten Sprüchen ging es los ins Gebiet "Carma di Machaby", zu Fuss, was einigen weniger gefiel; gäll Fabi! Beim Einstieg trennten sich unsere Wege. Marco+Friedli+Co. in die Route "Mitico Vento" und wir Beni+Eliane+Co. in die Route "Lo Dzerbi", die uns sehr gefiel. Wir hatten eine Menge Spass mit Beni (und seinen ganzen Freunden). Aber leider war unser Italiener Giovanni (Marco) nicht mit uns: Ah nei, der arum Marco ohni di 2 Models! Nach diesen extrem schönen Routen stiegen wir ab (machne mit nackten Füssen) in den Klettergarten "Gruviera". Mit guten Vorsätzen wie: "So jetzt 6 Stundä Mittagspause. Ah, mini Fiess tient apa weh! Ich mag nimmä!" stiegen wir doch noch in eine Route ein. Bei der Rückkehr gab es einen kleinen Spurt von Fabian und Pascal in die Dusche. Danach konnten auch wir endlich Duschen! Nach dem Duschen konnten wir endlich die von Daniela geknüpften Tretschen beenden: Nicole, jeh das gseht apa geil üs! Jetzt freuen wir uns auf die PIZZA! The End ... nein Fortsetzung folgt ... Mi 22.10. Il Paretone
Babyface
(Nicole Gsponer und Daniela Jäger) Unsere Nacht verlief mit folgenden Geschehnissen, Redenskünsten, Verdauung von Pizza, spielen, husten. Als wir dann endlich unsere Betten gefunden haben, fielen wir in einen tiefen, leider nur kurzen Schlaf. Später frühstückten wir ein feines z'Morgu, jedoch zum letzten Mal. Also genossen wir unsere Gipfeli umso mehr. Gestärkt verliess die JO-Visp die Pension La Kia in Arnad und machte sich auf den Weg zu den Routen. Endlich hatten wir (Nicole+Daniela) unseren Giovanni wieder! Als wir vor unserer Route standen, sahen wir den Mega-Einstieg. Nach eher 2 lockeren Seillängen kamen die Babyfaces-Routen. In den anspruchsvolleren Seillängen fielen nicht sehr schöne Worte. Also beschlossen wir sch... in Sch...mätterling oder Sch...äri umzuwandeln. Wir schafften es mit unserem Giovanni aber dann doch noch: Dream Team :-) Oben Angelant ging es auch schon wieder nach unten. Auf dem Weg hörten wir Geräusche wie "Au! Aaaah! Sch...mätterling! Mini chnew!!" Aber dann doch unten heil angelangt stiegen wir in den Bus; jedoch nicht zu vergessen, mit Essen+Trinken. Wir könnten uns gut vorstellen, dass einige in unserem orangigem VW-Bus schlafen: "Güät Nacht!" Nun fahren wir heimwärts. Es liegen noch etwa 2 Stunden Autofahrt vor uns. Aber das isch doch isch glie, wiär hei sus ja luschtig zämu! Alles in allem waren es sehr spannende 5 Tage. Kompliment and die Organisation, ein grosses Merci an die Leiter + an den Bergführer Beni. Felicitation: ouw pardo, wiär si ja uf Italien gangu, nit ins Wälscha, aber uf italienisch wissä wiär nit wiä sägu. De säg wiär halt epis anners: Poccolo stronzo - nei seich: GRAZIE! 
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