Gemeinde Visp

SAC Ortsgruppe Visp
Sektion Monte Rosa

Schweizer Alpen-Club SAC

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Reto. 10. Aug. 2003
Dok. Id. 7

Orny-Trient

Zusammenfassung: Im Sommer 2003 war die Jugendorganisation vom 4. bis 9. August im Trientgebiet. Sehr Umweltbewusst reisten wir mit öffendlichen Verkehrsmitteln an. Anschliessend stand klettern, klettern, und abermals klettern auf dem Programm; dies im besten Mont-Blanc Granit.

 

Sommertourenwoche 2003 Orny-Trient

Teilnehmer: Tscherrig Beni, Bergführer; Andenmatten Marco, JO-Chef; Andenmatten Reto, Leiter; Barendregt Matthias, Leiter; Locher Alexander; Gsponer Nicole; Rohmeder Martin; Schnyder Fabian; Millius Benedikt; Imboden Sonja; Berchtold Michèle; Jäger Daniela; Bayard Denise; Bayard Ivo; Sterren Jan.

4.8.03 Hüttenweg und Klettergarten

Fabian Schnyder
Motto: "Isch jetz das abseilu oder nahnä???!!!"
Zitat: "Sprung - öiöiöiöi - wer isch äch das?"

Wir fuhren mit dem Zug nach Martigny, wo wir in den Bus Richtung Orsières umstiegen. Dort angelangt, stiegen wir nochmals in einem anderen Bus um, der uns nach Champex-D’en-haut Lac brachte. Nach einiger Zeit verzweifeltem Warten kam Marco doch noch an der Talstation in Champex an. Er hatte nämlich den Zug verpasst und musste mit dem Auto nacheilen. Er gab uns dann das fehlende Material und ein Billet für die Sesselbahn. Nach der herrlichen Sesselbahnfahrt, liefen wir von der Bergstation in etwa zwei Stunden auf die Ornyhütte. Dort angelangt, ging es nach einer gemütlichen Pause und dem Zimmerbezug ein paar Minuten oberhalb der Hütte in den Klettergarten, wo wir den Rest des Tages kletterten.

5.8.03 Aiguille d'Orny

Alexander Locher und Daniela Jäger
Motto: "Isch jetz das ä Schlaghaagu odär ä Chlämmkeil?"

Morgens um blablabla … blablabla kam und der Cowboy-Marco wecken. Wir genossen das Frühstück und warteten auf Indianer 1 (Michèle). Dann begann unsere Tour. Am Hang der rollenden Steine wurden wir gesplittert, ... in 2 Gruppen! Wir kletterten und kletterten – "aoohah" (Sturz!!!) - kletterten und kletterten. "Värtämi, warum bringi dischä Chlämmkeil nid üsa??" ...warteten und warteten, "aah, das isch ja ä Schlaghaagu!" Wir kletterten, kletterten und kletterten, fanden eine Feder und kletterten weiter... Höher konnten wir nicht mehr klettern: "Wieso äch das? Hmm...grübel, grübel, böäh, ... oooh, wiär si ja obina! (Aiguille d'Orny)" Der Abstieg begann - "gröl, gröl,...; äch: Geröll, Geröll,..." Ganz SICHER kamen wir unten an!? Der Aufstieg zur Cabane de Trient folgte über Gletscher, Stein, Stein und wieder Stein, Stein und schlussendlich über: Stein,...

Die Schreiber danken für Ihr Vertrauen.

Schlusswort: Nicht jugendfrei.

6.8.03 Aiguilles Dorrées

Nicole Gsponer
Motto: "Was passiert wenn ...?"

Nach einem kurzen Schlaf ging es ran an das Frühstück. Leider ass Beni wieder mal Birchermüesli, was auch stinkende Folgen hatte. Nach langem Hin und Her auf dem Gletscher fanden wir dann doch noch den Einstieg des Sans Nom (Aiguilles Dorrées). Ich hatte riesige Freude am alpinen Klettern ("Wers glöibt wird selig!"). Was man sich auch denken könnte, durfte ich mit dem (BESTEN) Sicherer zusammen klettern ("Ihh Marco wirklich?!"). Doch nach der Anstrengung konnten wir uns doch noch ein bisschen erholen während dem Abstieg. Nach dem tollen Abstieg durften wir noch eine Schneeausbildung geniessen: natürlich nicht ohne zu kritisieren ("Ja där Reto kännt schich beschtens üs!"). Das hatte aber auch Folgen: So muss ich jetzt diesen Bericht hier schreiben. So jetzt bin ich am Ende; nur noch drei Wörter: Pickel, rutschen, nass.

7.8.03 Aiguille Purtscheller

Jan Sterren
Motto: "Die Bahn ist immer noch am pünklichsten!"

Um vier Uhr ging es mit Radau los und um fünf Uhr wurden wir zum zweiten Mal von Reto zum Frühstück geweckt. Wir fingen mit einer Sprint-Übung auf dem Gletscher an. Dabei überholten wir unsere Nachbaren, die uns zum ersten Mal geweckt hatten ("Dummi Siächä: gross packu und kei Rucksack mitnäh!"). Der Stau begann schon unten beim Einstieg. Wir zogen uns mit Hilfe von Marco & Co. und Schlingen auf den Gipfel der Aiguille Purtscheller. Der Abstieg begann nach vier Stunden Verspätung. Grund: Marco klemmte sich den Fuss ein!!! Zum Schluss gab es noch einen rutschigen Abstieg zurück zur Ornyhütte: natürlich nicht ohne Spaltenbesucher.

8.8.03 Aiguille de la Cabane

Sonja Imboden
Motto: "Strahler Fabian"

Juhui, welch gute Nachricht. Die Tagwache wurde auf 7.00 Uhr festgelegt. Wie auch an den vergangen Tagen war das Wetter wieder ein Traum. Wir konnten den Aufstieg auf den Aiguille de la Cabane in vollen Zügen geniessen. Bereits um 11.00 Uhr waren alle wieder unten. Nun konnten wir den Nachmittag selber planen.

Ich entschied mich mit Benedikt und Fabian auf Kristallsuche zu gehen. Leider waren wir nich sehr erfolgreich. Gegen 15.00 Uhr kamen Matthias und Denise vom Klettern zurück. Sie hatten eine weitere Route am Aiguille de la Cabane getestet. Sie waren noch ganz fit und so ging ich mit ihnen in den Klettergarten oberhalb der Hütte. Dort experimentierten wir in einem "7a". Matthias war erfolgreich.

9.8.03 Klettergarten und Gummi-Ente

Martin Rohmeder
Motto: "Unser Kolleg, Leo"

Spät morgens aufstehen - es ist spät in der Woche. Zum Frühstück essen wir alle Birchermüesli mit unserem Kolleg Leo (Lämmer-Erzeugungs-Organ = Schafseckel), ausser Beni, der hat keine Kollegen. Wir haben eine grosse Tour vor uns: 10 Minuten Aufstieg zum Klettergarten. Reto und ich freuten uns aufs Plaisir-Klettern, doch unsere erste Route war der reinste "Psycho-Thriller". Ein Haken im Einstieg, dann 28m free-climbing bis zum Stand. Es waren genau 28m, da wir mit dem 50m langen JO-Seil wie aus dem Himmel fielen. Alles Gute kommt von oben! Im Rest des Klettergartens gab es neben bunten Blümchen sogar Haken! Dann sprangen die "Nicht-Weicheier" in den Gletschersee vor der Orny-Hütte. Wir jagten und spielten mit der Gummi-Ente. Nach dem angenehm flachen Abstieg spendierte uns Marco noch eine wohlverdiente Runde. Dann ging es mit der "Bernhardiner-Schleuder" (Bus) ins "heiss!"-geliebte Visp mit 36oC im Schatten.