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Pascal, Michèle, Daniela, Dennis, Maximilian, Daniel, Christian, und Friedhelm. 17. Juli 2004 Dok. Id. 26 |
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Monte Rosa Süd |
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Zusammenfassung: Elebnisse auf der klassischen Monte Rosa Südumschreitung, die kurze Zeit später sogar vom Schweizer Fernsehen SRG durchgeführt und gezeigt wurde. Start und Ziel sind in Zermatt. Vom Kleinen Matterhorn aus geht es im Süden des Liskamms herum, anschliessend über alle Viertausender, die am Wegrand stehen, und schliesslich wird die Woche mit einer ausgezeichnetten Verpflegung in der Monte Rosa Hütte gekrönt. |
12.7.2004 "Grindweh"
Kl. Matterhorn - Breithorn - Rif. Valle D'Ayas
Pascal
Heute morgen trafen sich alle wie geplant hinter der Post in Visp. Manche hatten noch den Schlaf in den Augen, aber im grossen und ganzen war die Stimmung gut. Die Fahrt ins Mattertal konnte beginnen. Sie verlief noch ziemlich ruhig. In Zermatt angekommen liefen wir durch das ganze Dorf und besorgten noch Material, das wir (äähhh ... ich) vergessen hatten. Als endlich alle bereit waren, machten wir uns auf den Weg zum Bähnli. Von Kabine zu Kabine ging's zum Kleinen Matterhorn. Oben angekommen passten wir die Steigeisen an. Der lange Marsch auf das Breithorn und von dort aus ins Rifugio delle guide del Valle D'ayas konnte beginnen. Über einige Gletscher erreichten wir unser Ziel. Da wir die Höhenmeter mit der Gondel so schnell überwunden hatten, dröhnte so manch ein Schädel von Kopfschmerzen. Nun erzählen wir uns Witze bei einer Tasse Tee und machen uns gleich auf den Weg zum Pasta -Essen. 13.7.2004 "Schatten in der Milchsuppe"
Castor - Rif. Sella
Michèle
Leise Geräusche wurden lauter: Um 5h15 stolperte jederman aus dem Bett und packte seinen Rucksack. Draussen verhüllte der Nebel die unzähligen Konturen der Berge. Man konnte nur ahnen, wo man sich befand. Kurze Zeit später nahm man das Frühstück zu sich: Tostbrot und Zwieback waren die Basis von dem was man genüsslich verschlang. Zähneklappernd machte sich jede Gruppe auf den Weg um Schritt für Schritt dem Berg näher zu kommen. Diesen Weg konnte man aber kaum erkennen, da man das Gefühl hatte, in einer weissen Welt zu schweben. Plötzlich durchzog ein eisiger Wind die Luft; Zehen und Finger wurden gefühllos. Diese klirrende Kälte begleitete uns einige Zeit. Mit ein paar Komplikationen gelangen wir auf den Castor. Irgendwann durchbrachen dann doch noch warme Sonnenstrahlen die Wolken um die Haut zu berühren. Es gab Augenblicke beim Abstieg, in denen blauer Himmel zu sehen war und die ganze Landschaft verwandelte sich in ein Märchen. Mit der Zeit gewann allerdings der Nebel wieder die Überhand. Nun versuchte Georges sein Glück in den Felsen mit Stahlen, was jedoch erfolglos blieb und ihn mit Enttäuschung prägte. Unser Weg führte schlussendlich in die Hütte Sella. Ein gemütlicher Nachmittag begann ... und endet mit einem gemütlichen Abend?!! 14.7.2004 "Mission 4000er"
Naso - Rif. della cità di Mantova
Daniela
Ein freudiges Güotä Morgu riss uns aus dem tiefen Schlummer. Doch das war wirklich sehr positiv, denn ein flottes z'Morgu hoffte darauf, bald nicht mehr auf dem Tisch zu stehen. Frühliche Sonnenstrahlen tanzten uns den Schlaf aus den Augen und Ausdrücke wie Ooooh und Aaaah , appa schön , sooo cool begleiteten diesen Morgen. Mit einem gemütlichen Trab marschierten wir von der Sellahütte aus auf den Naso zu. Der steile Hang hinter uns liegend, warteten wir die Gruppe d' Iiheimischu auf unsere 3 Gruppennachfolger. Lachend und schwatzend legte man eine kleine Pause ein, um wieder zu Kräften zu kommen und anschliessend das Balmenhorn zu besteigen. Leider trennten sich Marco und Daniel von uns, denn Daniel musste unbedingt schlafen gehen um Morgen nicht heimkehren zu müssen. So jetz gah ni mu gah d'Hand schittlu meinte Fabian zu uns und stieg zur Jesus Statue auf dem Balmenhorn hinauf. Unten wieder angekommen beschlossen wir noch die Vincent-Pyramide hochzukrakseln. Bevor wir starteten, mussten wir noch schätzen wie lang man hat und der der am weitesten weg ist muss ein Tourné zahlen (Georges' Idee). Oben angelangt empfing uns ein kühler Wind. Schnell allen gratulieren und dann hurtig hinab in die Hütte. Gedacht, getan. Schneewatend erreichen wir nun die Mantovahütte: Müde aber mit einer wunderschönen Erfahrung im Herzen! Ich empfehle allen, die noch nicht hier waren einmal vorbeizuschauen, denn es lohnt sich! Und ich fröjiu mich afa uf z'Nacht. |
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Dennis
After a 5:45 AM wake up call, breakfast at 6 and then donning all our cold weather gear we were greeted by a gloriously clear morning, much different from the foggy night before. Having learned from yesterday I had some food in my pockets, as well as my gloves and hat. We made our way towards Naso with the snow glittering like diamonds in the early morning sun and the glaciers blue: Such a different environment from the farming land where I grew up! Daniel was still suffering from altitude sickness and I could sympathize with him, having hat the same thumbing headache on Monday night. The weather stayed clear and we made the very steep accent of Naso; very slowly, making sure of every step. Having rested at Naso, we moved on towards the Balmenhorn, splitting with Marco and Daniel who headed towards the hut. We made it to the top of the Balmenhorn and then after a sweeps stake on how long made it across Vincentpyramide and I could feel the altitude kicking in! Then after a long day in the sun, it was back to Mantovahut. It is still difficult as I do not understand a lot aber du musst sprechen zu mir im einfach Deutsch und langsam! Hopefully, my vocabulary will grow as the week progresses. Thanks to all the Alpine Club members and guides for giving me this amazing experience that people at home can only dream about! I am looking forward to tomorrow; Cheers. |
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15.7.2004 "Höchste Hütte Europas"
Rif. Regina Margherita - Zumsteinspitze
Maximilian
Um fünf vor fünf weckte uns der Leiter Marco auf und bat uns zum Frühstück zu kommen. Dieses schmeckte eigentlich wie immer! Als wir fertig gegessen hatten, machten wir uns bereit zum Abmarsch. Um 6h12 war es dann so weit: Wir liefen den Steilhang zur Gnifettihütte hinauf, wo wir ein Stück hinter der Hütte einen verrückten Zelter gesehen haben. Auf dem Gletscher weiter durch eine Spaltenzone hindurch gingen wir auf einem Flach ansteigendem Plateau hinauf. Auf einem schmalen Weg weiter, der durch eine Eisbruchzone führt und weiter hinauf auf die Signalkuppe. Dort steht auch die höchste Hütte Europas, das Rifugio Regina Margherita auf 4554 m.ü.M. Als wir unseren Gerümpel ausgezogen hatten gingen wir in die Stube hinein und genehmigten uns ein paar Liter Tee. Dabei klagten einige über Kopfschmerzen. Als wir fertig waren zogen wir unsere Sachen wieder an und liefen hinunter in den Col Gnifetti und einen Grat hinauf auf die Zumsteinspitze. Nach dem kurzen Gipfelaufendhalt gingen wir durch eine weisse Welt den Weg wieder hinab bis kurz unter das Balmenhorn. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Die eine ging nochmals auf das Balmenhorn und die Vincentpyramide, die andere ging hinab auf die Mantovahütte. Unten angelangt trafen wir uns alle wieder und warten jetzt auf das schmackhafte Essen. Wir freuen uns alle auf die nächste Tour. 16.7.2004 "Aller guten Dinge sind drei"
Corno Nero - Ludwigshöhe - Parrotspitze
Daniel
Pünktlich um 5 Uhr standen wir auf und genossen anschliessend das Frühstück. Etwa um 6 Uhr starteten wir von der Hütte in Richtung Schwarzhorn (Corno Nero). Der Weg führte uns neben der Gnifettihütte vorbei an dem Zelter, über zugefrorene Spalten bis zu den ersten Sonnenstrahlen. Die letzten 40 Höhenmeter waren sehr steil und mit Schnee und Eis bedeckt. Auf dem Gipfel war eine kleine Marienstatue. Danach ging es weiter auf die Ludwigshöhe. Danach gingen wir weiter auf die Parrotspitze. Auch hier mussten einige Meter fast senkrecht überwunden werden. Vom Gipfel aus sahen wir noch einmal die Margheritahütte. Nun folgte der lange Abstieg über den Grenzgletscher zur Monte Rosa Hütte. Der Weg war an manchen Orten gefährlich, da die Gletscherspalten von dünnen Schneebrücken überdeckt waren. Um 15h30 erreichten wir die Hütte. Es war ein sehr schöner und angenehmer Tag da der Wind für einmal fast stumm geblieben war.
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17.7.2004 "Ausklang"
Eisklettern im Gornergletschersee
Friedhelm
Ein letztes Mal Ausschlafen bis 7h, bevor uns am Montag die Arbeitswelt wiederholen soll. Die Stimmung ist optimal für ein gemütliches Ausklingen dieser Hochtourenwoche auf dem Gornergletscher. Nach einer kurzen Ausbildung in Seilhandhabung wartet ein Eisparcours ganz besonderer Art auf uns. Nicht wie üblich in einem Serac, nein, diesmal in einem riesigen Gletschersee ... oder zumindest in dem was davon übrig geblieben ist, nachdem jemand den Stöpsel aus der Badewanne gezogen hat. Alle sind begeistert und so vergehen die Stunden wie im Fluge. Als Dessert gibt's dann noch den kleinen Gegenanstieg zum Rotenboden zu überwinden, und so hat uns die Zivilisation nach einer traumhaft schönen Woche in der imposanten Bergwelt zurück. |
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