Gemeinde Visp

SAC Ortsgruppe Visp
Sektion Monte Rosa

Schweizer Alpen-Club SAC

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Christian. 8. Nov. 2005
Dok. Id. 48

Tour auf das Brunnethorn (Borterhorn)

Zusammenfassung: Am 16. Oktober 2005 war es nun soweit, dass die offiziell letzte „Hoch“-Tour über die Bühne gehen sollte. Ziel: Brunnethorn

 

Brunnethorn (Borterhorn)



Tourenleiter und Autor : Bregy Christian
Teilnehmer : Patrick, Gabriela, Michael, Roberta, Vladimir, Brigitte, Friedhelm, Sonia, Karin, Karin, Werner, Irmgard, Hans, Thomas, Vreni.



Am 16. Oktober war es nun soweit, dass die offiziell letzte „Hoch“-Tour über die Bühne gehen sollte. Zu früher Morgenstunde d.h. Um 7.00 Uhr trafen wir uns in Turtmann, um dann nach Oberems zu fahren, wo die letzten zwei unserer Gruppe zu uns stossen sollten. In Oberems war es bald entschieden, erst einen Kaffee zu trinken, was auch geschah, bevor wir Richtung Griebelalp fuhren. Um 8.07 Uhr, laut genauster Aussage von Thomi, startete unsere Gruppe in Richtung Emshorn, was unser erstes Etappenziel sein sollte.

kurz vor dem Emshorn

Die Gruppe kurz vor dem Emshorn.

Nach einer kurzen Pause und etwas Verpflegung auf dem Emshorn, ging es nun Richtung Brunnethorn weiter. Einer nach dem Andern stapften wir über grössere und grosse Felsböcke langsam den Grat hinauf, was für einige fast wie Hürdenlaufen gewesen sein muss, wie mir Brigitte zu verstehen gab: „Ich mit minä churzu Bei!“.
Die Schwierigkeit bestand in diesem Teilstück darin, das man nicht zwischen die Felsblöcke rutschte. Alles in allem ging es aber recht gut den Grad hinauf. Werner wollte von hier aus seinen Kollegen, die auf dem Emshorn waren einen Gruss zu jodeln, Sagte aber das er zu wenig Schnauf habe. Dies soll also auch anderen vor die Augenführen, das es nicht nur ein Spaziergang gewesen ist.

Richtung Brunetthornn
Schluesselstelle

Langsam aber sicher näherten wir uns dem nächsten Ziel, dem Brunnethorn. Es trennte uns nur noch die letzte Schlüsselstelle und eine Strecke von rund 10 Min. von unserem Ziel.
Alle mit Klettergurt und Bandschlingen ausgerüstet, erkletterte einer nach dem anderen die Schlüsselstelle. Man kam sich vor wie in einem Mini-Klettersteig.

Die nächsten Bilder sollen euch einen kleinen Eindruck vermitteln, wie es auf den letzten par Metern so ausgesehen hat.

Vladi findet immer noch etwas Zeit um ein, wie er sie liebevoll nennt, Zigarettli zu rauchen, und sei es auch in der Schlüsselstelle

Friedli führt Karin R. sicher am Seil, und Karin H. folgt den beiden Richtung Ziel.



Nach etwas mehr als drei Stunden war es dann aber soweit. Wir ereichten unser Ziel. Man packte die Verpflegung aus, und aas etwas. Es sollte auch nicht lange dauern, bis der Gipfelwein geköpft wurde.
Alle waren überrascht, was einem hier für eine Aussicht geboten wird.
Wie Ihr sehen könnt war es ein perfekter Tag. Strahlender Sonnenschein und alle bester Laune.



Die Kollegen von Werner, welche kurz nach uns auf dem Brunnethorn waren, stellten sich netterweise als Fotografen zur Verfügung.
Nach der ausgiebigen Mittagsrast war es an der Zeit weiter zu gehen. Das Borterhorn, welches auch verschneit war, bewunderten wir von der Ferne. Mit 16 Personen war es für mich zu heikel dieses auch noch zu besteigen. Also machten wir uns an den Abstieg.

Wie beim Aufstieg so also auch beim Abstieg. Es ging über Felsblöcke und Geröll gen Tal. Der einzige Vorteil den wir hatten war, das wir weniger im Schnee laufen mussten und so recht gut voran kamen.

Als ungefähr die Hälfte des Abstiegs geschafft war, fanden wir ein schönes Plätzchen, das gerade zu einer rast einlud. Schnell mal ward dem Örtchen ein Namen gegeben. „Schnapsplatzij“ sollte es heissen, und schon kursierten die Flachmänner in die Runde.



Als dann die Ersten wie tote Fliegen im Gras lagen beschloss ich zum Weitermarsch zu blasen. So nahmen wir den Rest in Angriff und liefen durch die goldgelben Lärchenwälder zurück zu den Autos.
Die letzte Station sollte nochmals das Restaurant Emshorn sein, wo das verdiente Bier getrunken wurde und Friedli und andere SAC-ler das obligate Glace schlabberten.
So ging nun ein wunder schöner Tag zu Ende und alle kehrten wohlbehalten nach Hause zurück