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SAC-Tour Südgrat Lagginhorn 4010 müM

Leitung: Grütter Christian Teilnehmer: Hermann Petra, Herberts Karin, Hossenen Georgette, Kalbermatten Georges
Am Samstag, 30. Juli 2005 am Mittag starteten anfänglich 2 Teilnehmer die Tour in Visp bei der Post. Ich als Tourenleiter stiess in Stalden auf die 2 Teilnehmer. Mit dem Postauto fuhren wir nach Saas-Grund, dort wo der Hüttenzustieg beginnt. Der anspruchvollste Teil des Hüttenaufstieges war das Umsteigen im Kreuzboden aufs andere Bähnli und die 20m hinüberlaufen ins Restaurant Hohsaas. Nach dem wir unsere Schlafstätte bezogen und das Material deponiert hatten, erkundeten wir den Zustieg ins Lagginjoch. Die Erkundungstour ging über den Geissrücken bis an den Gletscherrand.
Nach einer kurzen Nacht läutete um 2.50 Uhr der Wecker. Nun folgte ein romantisches Morgenessen im Schein der Kerzen (da noch andere Alpinisten im Restaurant schliefen und nicht mit uns Tagwacht machen wollten). Um 4.30 Uhr waren wir so weit, dass wir vor dem Restaurant die Tour starten konnten. Im Finstern liefen wir über den Geissrücken auf den Hohlaubgletscher. Über eine steile Firnflanke und eine Gletscherrampe gelangten wir zum Einstieg in das Lagginjoch. Das Lagginjoch war schnell erklettert.
Da wir schnell waren und die Sonne noch schlief, mussten wir die ersten Meter noch mit der Taschenlampe klettern. Die Klettereien über Türme und Aufschwünge war nicht schwer, so dass wir schnell an Höhe gewannen. Auch zeichnete sich je länger je mehr ab, dass wir viel zu viele Klemmkeile und Freends mitgenommen hatten. Am kurzen Seil und über Zacken gesichert strebten wir dem Gipfel zu. Als wir glaubten in einer viertel Stunde seinen wir auf dem Gipfel, machte uns eine sich 200m vor dem Gipfel befindende Abseilstelle von 10m Höhe einen Strich durch die Rechnung.
Glücklich und zufrieden standen wir um ca. 9.00 Uhr (5 ½ h nach dem Weggehen von der Hütte) auf dem 4010m hohen Gipfel. Von hier oben konnten wir beobachten, wie die 2. Gruppe des SAC-Visp über den Lagginhorngletscher zum Einstieg pilgerte. Wir entschlossen nicht auf diese Gruppe auf dem Gipfel zu warten und stiegen ab. Ungefähr bei der Hälfte des Abstieges kreuzten wir mit der Gruppe. Sie gratulierten uns und wir wünschten viel Erfolg. Da wir unsere Knie schonen wollten und so wie so ein Bahnbillet Saas-Grund-Hohsaas gelöst hatten, stiegen wir ins Hohsaas ab. Im Hohsaas mussten wir warten bis die Bahn die Mittagspause vorbei hatte um ins Tal fahren zu können.
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