Gemeinde Visp

SAC Ortsgruppe Visp
Sektion Monte Rosa

Schweizer Alpen-Club SAC

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Karin. 12. Juni 2006
Dok. Id. 50

Klettern über Auffahrt

Zusammenfassung: Aus Lust am Klettern, machten wir uns über Auffahrt an den 4 Tagen in verschiedensten Besetzungen auf den Weg um die Fingerkuppen etwas abzuwetzen

 

Auffahrtsklettertage



Nicht dass ich 30 TeilnehmerInnen für die geplante Tour erwartet hätte, aber so gar keine Anmeldungen, nicht mal in letzter Minute…
Aber wenn die verschiedensten Verpflichtungen rufen, ist der Traum von 4 Tagen Klettern im Aostatal schnell ausgeträumt. Da die Lust am Klettern jedoch vorhanden war, machten wir uns an den 4 Tagen in verschiedensten Besetzungen auf den Weg um die Fingerkuppen etwas abzuwetzen (wenn man sonst schon nicht zum Klettern kommt, sollte man übrigens wenigstens die Kletteredition einer Tastatur besitzen – harter Anschlag und rauhe Oberfläche)

Karin, Orlando



Donnerstag:

Trotz erschwerter Planung (SMS nachts um halb 4…) fanden sich 5 Nasen ein, um zunächst ausführlich zu diskutieren, ob sich die Fahrt nach Simplon Dorf wohl lohnen würde, da die Routen im 5er Bereich nicht schön, und im Bereich bis einschliesslich 6b nicht tagesfüllend seien…
Davon wollten die Unwissenden sich aber doch selbst überzeugen! Einzelne liessen dann einfach die "leichten" Routen aus und wärmten kurz mal mit 6a Vorstiegen auf. Was Restalkohol so alles für die Kletterpsyche ausmacht…

Eddy Georges

Fazit war selbst bei den Zweiflern: ja es lohnt sich! Und die lässig gekletterten 7c's anderer Anwesender motivieren ja auch so ein bisschen zum Üben…
Mit frischem Roggenbrot bewaffnet, ging’s dann dem für die Meisten dem arbeitsamen


Freitag

entgegen. Somit fanden nur 2 Halbtagskletterer den Weg in den Trämul, um mal zu schauen, wie die neu sanierten Routen aussehen, und warum gewisse 5c Routen eigentlich fast schwerer sind als so manche 6c… Mit diesem wohl für immer ungelösten Rätsel, einem „neuen“ alten Express und dem Dienstaustritt des Seiles endete dieser Klettertag verhältnismässig früh.

Karin


Am Samstag

stiess dann ein unverbrauchter Kletterer dazu, diesmal ging’s Richtung Bramois, Sektor Paroi St. Antoine, wo die einen sich die Routen hochzitterten, während unser Starfotograf Orlando im Element war und dann in den 6b's erst richtig warm wurde (unterstützt durch die zu der Zeit fast unerträglich heisse Sonne). So zu dritt hat ja immer einer Zeit, die Kletternachbarn zu beobachten, fasziniert haben uns die gutaussehende Kletterin, welche jedoch deutlich an Punkten verlor, nachdem sie auf allen Vieren den Zustieg absolvierte und die als Seilsack missbrauchte brandneue Cashmirdecke (ob der Seilsack wohl auf der Couch liegt?)

Orlando Karin


Der Sonntag

sollte zumindest etwas gemütlicher beginnen, immerhin gibt's in Arbaz ja auch einfachere Routen und wir wollten einen laienhaften medizinischen Eingriff an Hannes möglichst vermeiden. Doch auch hier konnten wir uns bald wieder wundern was sich alles 6a nennen darf.
Da wir uns nicht an die alte Kletterregel: an ungeraden Tagen wird von rechts nach links, an geraden von links nach rechts geklettert, gehalten haben wurde Orlando leider, leider durch den aufkommenden Regen davon abgehalten uns noch in weitere „spezielle“ Routen zu schicken.
Auch an diesem Tag haben wir wieder etwas durch Beobachten unserer Kletternachbarn erkannt: das Kletterkönnen steht eindeutig im Zusammenhang mit der Frisur. Mit der Huber-Buam Haarpracht ist man, ob man will, oder nicht, Spitzenkletterer, wer Staubwedel trägt, bouldert ;-)

Karin, Orlando Hannes

Von jedem Tag ausser Freitag sind Bilder beigefügt, viel Spass beim Rätseln, wo was ist.

Teilnehmer: Orlando (Do, Sa, So), Georges (Do), Eddy (Do), Markus (Do), Friedli (Fr), Franz (Sa), Hannes (So), Karin

Orlando Eddy